Psychotherapie für Kinder

Bei der Psychotherapie für Kinder handelt es sich um eine Spielpsychotherapie. Diese Therapieform bedient sich dem Ausdrucksmittel des Spieles. Kinder erhalten die Möglichkeit ihre Gedanken, Gefühle und Probleme spielerisch auszudrücken. Im therapeutischen Prozess kann das Kind so verstanden und Veränderung möglich werden. Das Ziel einer personenzentrierten Spieltherapie ist das Kind in den Mittelpunkt zu stellen und seine ganzheitliche Entwicklung zu aktivieren und Verhalten und Befindlichkeit positiv zu verändern.


Psychotherapie für Kinder kann helfen, wenn..

... ein Kind außergewöhnlich schüchtern ist (Kontaktschwierigkeiten)

.... sich ein Kind in einer schwierigen Lebenssituation befindet (z.B. Trennung der Eltern, Verlust einer Bezugsperson, Mobbing ect.)

... ein Kind durch sein Verhalten auffällt (z.B. Aggressivität)

... ein Kind schlecht Ein- und Durchschlafen kann

... ein Kind sich selbst verletzt

... ein Kind Ängste hat

... körperliche Beschwerden hat, für die es keine medizinische Gründe gibt (z.B. Einnässen, Einkoten, Kopfschmerzen, ect.)

... ein Kind bestimmte Handlungen oder Gedanken ständig wiederholen muss (z.B. zwanghafte Handlungen, Tic, ect.)

Die Spielpsychotherapie eignet sich für Kinder ab etwa 3 Jahren bis zum Alter von ca. 12 Jahren. Sie wird gewöhnlich einmal pro Woche durchgeführt, die Therapiestunde dauert 50 Minuten.

Begleitend zur Kinderpsychotherapie sind Elterngespräche in regelmäßigen Abständen vorgesehen.

Wie läuft eine Psychotherapie für Kinder ab

Ein kostenpflichtiges Erstgespräch findet je nach Alter und Thema entweder mit den Eltern/einem Elternteil oder mit dem Kind gemeinsam statt. In einer vertrauensvoller Atmosphäre haben alle Betroffenen die Möglichkeit über die aktuelle Lebenssituation und die Problembereiche zu berichten. Ich höre aufmerksam, empathisch zu und erfasse alle Sichtweisen. Wenn  ich dem Kind sympathisch bin und sich die Eltern eine Zusammenarbeit mit mir vorstellen können, vereinbaren wir 3 - 5  Termine mit dem Kind. In dieser Zeit haben das Kind und ich die Möglichkeit einander kennen zu lernen. An diese Termine anschließend erfolgt ein Elterngespräch in welchem ich meine Einschätzung zur Notwendigkeit einer Therapie und möglichen Therapiezielen mitteilen kann. Wenn von den Eltern eine Therapie gewünscht ist, werden weitere Termin vereinbart. Um einen Prozess in Gang zu bringen, ist anfangs mindestens eine Stunde wöchentlich empfehlenswert. Begleitend finden Elterngespräche statt. Die Häufigkeit hängt vom Alter des Kindes und der Problemlage ab. Eine Therapie kann sich je nach Schweregrad des Problems über Monate erstrecken oder auch nur über mehrere Stunden.